Klima am Kaiserstuhl

Der Kaiserstuhl liegt durch die südliche Lage im Oberrheingraben und dem Schutz der benachbarten Vogesen und des Schwarzwaldes an einem ausgesprochen klimatischen Ort. Auf Grund dieser Einflussfaktoren gehört er zu den wärmsten Gebieten Deutschlands.

Die starke Sonneneinstrahlung, mit der höchsten in Deutschland gemessenen Sonnenscheindauer von über 1700 Stunden im Jahr, macht den Kaiserstuhl zu einer bemerkenswerten Wärmeinsel. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 9,9 °C, weist aber starke Temperaturschwankungen auf. So sind die Sommer sehr heiß mit 50 bis 60 wirklichen Sommertagen. Die Winter sind jedoch auch sehr kalt, wobei das hohe Rückstrahlvermögen des vulkanischen Bodens dem etwas entgegenwirkt. Die Burgundische Pforte beeinflusst das milde Klima maßgeblich. Als diese wird der ca. 30 km weite, flache Sattel in ca. 400 Metern Höhe zwischen den Vogesen und dem Jura bezeichnet, durch den mediterrane Luft aus dem Rhônetal an den Kaiserstuhl gelangt. In der Westhälfte des Kaiserstuhls macht sich der Regenschatten der Hochvogesen bemerkbar. Das Gebiet ist vom Wind abgewandt und weist daher eine deutlich geringere Niederschlagsmenge auf als die Ostseite.

Die klimatische Sonderstellung führt am Kaiserstuhl zu einem deutlich früheren Frühling als in anderen deutschen Landschaften. Die Apfelblüte setzt bereits Mitte April ein und der Herbstanfang liegt deutlich später als in den mitteleuropäischen Gebieten.
Auf Grund der langen Vegetationsperiode von Frühling bis Herbst reifen am Kaiserstuhl Rebsorten, die es gerne etwas wärmer mögen. Die Burgundersorten, die aus dem gleichnamigen deutlich südlicher liegenden Weinbaugebiet stammen, reifen hier ideal.

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Klima am Kaiserstuhl

Der Kaiserstuhl liegt durch die südliche Lage im Oberrheingraben und dem Schutz der benachbarten Vogesen und des Schwarzwaldes an einem ausgesprochen klimatischen Ort. Auf Grund dieser Einflussfaktoren gehört er zu den wärmsten Gebieten Deutschlands.

Die starke Sonneneinstrahlung, mit der höchsten in Deutschland gemessenen Sonnenscheindauer von über 1700 Stunden im Jahr, macht den Kaiserstuhl zu einer bemerkenswerten Wärmeinsel. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 9,9 °C, weist aber starke Temperaturschwankungen auf. So sind die Sommer sehr heiß mit 50 bis 60 wirklichen Sommertagen. Die Winter sind jedoch auch sehr kalt, wobei das hohe Rückstrahlvermögen des vulkanischen Bodens dem etwas entgegenwirkt. Die Burgundische Pforte beeinflusst das milde Klima maßgeblich. Als diese wird der ca. 30 km weite, flache Sattel in ca. 400 Metern Höhe zwischen den Vogesen und dem Jura bezeichnet, durch den mediterrane Luft aus dem Rhônetal an den Kaiserstuhl gelangt. In der Westhälfte des Kaiserstuhls macht sich der Regenschatten der Hochvogesen bemerkbar. Das Gebiet ist vom Wind abgewandt und weist daher eine deutlich geringere Niederschlagsmenge auf als die Ostseite.

Die klimatische Sonderstellung führt am Kaiserstuhl zu einem deutlich früheren Frühling als in anderen deutschen Landschaften. Die Apfelblüte setzt bereits Mitte April ein und der Herbstanfang liegt deutlich später als in den mitteleuropäischen Gebieten.
Auf Grund der langen Vegetationsperiode von Frühling bis Herbst reifen am Kaiserstuhl Rebsorten, die es gerne etwas wärmer mögen. Die Burgundersorten, die aus dem gleichnamigen deutlich südlicher liegenden Weinbaugebiet stammen, reifen hier ideal.