Weinbau

Die Reife und der Zustand der Traube entscheiden über die Qualität des späteren Weines. Daher wird beim Staatsweingut großen Wert auf gesunde Trauben gelegt. Um dies zu erreichen müssen das ganze Jahr sehr viele Arbeitsschritte durchgeführt werden.

Rebschnitt:
Im Winter wird die Rebe auf einen zweijährigen Trieb zurückgeschnitten, da aus dem zweijährigen Holz die traubentragenden Triebe wachsen. Je nachdem wie viele Trauben am Ende gewünscht sind, wird die Anzahl an Augen (Knospen) am Trieb ausgewählt.

Neigen:
Die Rebe als Lianengewächs hat das Bestreben in die Höhe zu wachsen. Bei nicht gebogenen Trieben im Weinberg kann dieses Verhalten sehr gut daran beobachtet werden, dass die oberen Augen am besten austreiben. Da eine gemeinsame Reife aller Trauben erfolgen soll, werden diese auf eine Höhe gebogen. Zudem ergibt dies eine angenehme Arbeitshöhe für den Winzer, da er sich nicht bücken oder strecken muss.

Ausbrechen:
Die Rebe bildet immer wieder neue Geiztriebe, ähnlich der Tomate. Um sicher zu gehen, dass möglichst viele Assimilate (Stoff- und Energiewechsel) und Mineralstoffe in die Trauben des Haupttriebes gelangen, werden die übrigen Triebe immer wieder von Hand entfernt.

Bodenpflege
:
Zur natürlichen Düngung und zur Auflockerung des Bodens werden spezielle Pflanzen eingesät. Zum Beispiel bedingen Kleearten, dass sich Stickstoff aus der Luft in den Wurzeln einlagert. Die Wurzeln lockern den Boden und schließen Nährstoffe auf. Die Kleearten werden über das Jahr hinweg gemäht oder komplett in den Boden eingearbeitet, damit die Stoffe für die Rebe zur Verfügung stehen.
Unter den Stöcken ist so wenig Bewuchs wie möglich das Ziel, damit die Rebe nicht zu viel Konkurrenz um das Regenwasser hat. Um dies zu gewährleisten wird die Erde unter den Stöcken regelmäßig umgepflügt.

Heften:
Um sicherzustellen, dass die Triebe alle nach oben wachsen und nicht in die Rebzeile hinein, werden diese mit Drähten fixiert. Das ist sehr wichtig, da viele Triebe ansonsten bei der Durchfahrt mit dem Traktor abbrechen würden.

Laubschnitt
:
Die Rebe wächst immer weiter und bildet damit immer neue Blätter und Triebe. Um das Wachstum einzugrenzen und den Schwerpunkt der Rebe auf die Trauben zu richten, werden diese immer wieder mit einem Laubschneider zurückgeschnitten. Ein weiterer Vorteil dabei ist, dass die Gasse zwischen zwei Rebzeilen frei von Laub und Ästen ist und die übrigen Arbeiten vereinfacht durchgeführt werden können.

Ertragsregulierung
:
Je nach angestrebter Qualitätsstufe werden die Erträge manuell reguliert. Denn je weniger Trauben an einem Stock hängen, desto mehr Inhaltsstoffe gelangen in die einzelnen Beeren und letztendlich in den Wein. Hierzu werden entweder ganze Trauben entfernt oder die Trauben geteilt.

Ernte
:
Die Ernte der Trauben erfolgt von Hand, da das menschliche Auge sehr gut unterscheiden kann, welche Trauben optimal reif, noch nicht oder zu reif sind.

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Weinbau

Die Reife und der Zustand der Traube entscheiden über die Qualität des späteren Weines. Daher wird beim Staatsweingut großen Wert auf gesunde Trauben gelegt. Um dies zu erreichen müssen das ganze Jahr sehr viele Arbeitsschritte durchgeführt werden.

Rebschnitt:
Im Winter wird die Rebe auf einen zweijährigen Trieb zurückgeschnitten, da aus dem zweijährigen Holz die traubentragenden Triebe wachsen. Je nachdem wie viele Trauben am Ende gewünscht sind, wird die Anzahl an Augen (Knospen) am Trieb ausgewählt.

Neigen:
Die Rebe als Lianengewächs hat das Bestreben in die Höhe zu wachsen. Bei nicht gebogenen Trieben im Weinberg kann dieses Verhalten sehr gut daran beobachtet werden, dass die oberen Augen am besten austreiben. Da eine gemeinsame Reife aller Trauben erfolgen soll, werden diese auf eine Höhe gebogen. Zudem ergibt dies eine angenehme Arbeitshöhe für den Winzer, da er sich nicht bücken oder strecken muss.

Ausbrechen:
Die Rebe bildet immer wieder neue Geiztriebe, ähnlich der Tomate. Um sicher zu gehen, dass möglichst viele Assimilate (Stoff- und Energiewechsel) und Mineralstoffe in die Trauben des Haupttriebes gelangen, werden die übrigen Triebe immer wieder von Hand entfernt.

Bodenpflege
:
Zur natürlichen Düngung und zur Auflockerung des Bodens werden spezielle Pflanzen eingesät. Zum Beispiel bedingen Kleearten, dass sich Stickstoff aus der Luft in den Wurzeln einlagert. Die Wurzeln lockern den Boden und schließen Nährstoffe auf. Die Kleearten werden über das Jahr hinweg gemäht oder komplett in den Boden eingearbeitet, damit die Stoffe für die Rebe zur Verfügung stehen.
Unter den Stöcken ist so wenig Bewuchs wie möglich das Ziel, damit die Rebe nicht zu viel Konkurrenz um das Regenwasser hat. Um dies zu gewährleisten wird die Erde unter den Stöcken regelmäßig umgepflügt.

Heften:
Um sicherzustellen, dass die Triebe alle nach oben wachsen und nicht in die Rebzeile hinein, werden diese mit Drähten fixiert. Das ist sehr wichtig, da viele Triebe ansonsten bei der Durchfahrt mit dem Traktor abbrechen würden.

Laubschnitt
:
Die Rebe wächst immer weiter und bildet damit immer neue Blätter und Triebe. Um das Wachstum einzugrenzen und den Schwerpunkt der Rebe auf die Trauben zu richten, werden diese immer wieder mit einem Laubschneider zurückgeschnitten. Ein weiterer Vorteil dabei ist, dass die Gasse zwischen zwei Rebzeilen frei von Laub und Ästen ist und die übrigen Arbeiten vereinfacht durchgeführt werden können.

Ertragsregulierung
:
Je nach angestrebter Qualitätsstufe werden die Erträge manuell reguliert. Denn je weniger Trauben an einem Stock hängen, desto mehr Inhaltsstoffe gelangen in die einzelnen Beeren und letztendlich in den Wein. Hierzu werden entweder ganze Trauben entfernt oder die Trauben geteilt.

Ernte
:
Die Ernte der Trauben erfolgt von Hand, da das menschliche Auge sehr gut unterscheiden kann, welche Trauben optimal reif, noch nicht oder zu reif sind.